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Die Entführung ist sowohl Schande als auch Verbrechen
Im November 2005 wurde
das Drama „Die Räuber“ des deutschen Schriftstellers und
Dichters Friedrich Schiller im deutschen Haus von deutschen und
jemenitischen Amateuren aufgeführt. Das Drama handelt von der
Entführung und ihrer negativen Wirkung auf die Stimmung der
Menschen.
Die Hauptfigur des Dramas
ein Mann, der gegen die damaligen Zustände in Deutschland
rebelliert und sich sodann einigen Banditen – als Zeichen des
Protests gegen die Willkür – anschließt. Bald sieht er ein, dass
man einen Fehler nicht durch weitere Fehler korrigieren darf. Er
bemerkt, dass die Taten seiner Bande mit dem Moral und den
menschlichen Werten nichts zu tun haben.
Während ich das
Theaterstück ansah, habe ich darüber nachgedacht, ob das
Theaterstück, das im 19. Jahrhundert spielt, auch dem Jemen
etwas mitteilen will. Später habe ich eingesehen, das dies
zutrifft. Das Theaterstück trägt in sich eine sehr optimistische
Mitteilung zum Jemen. Die Mitteilung lautet: „Habt keine Angst
vor den Entführungsfällen, da sie nur vorübergehend sind!
Deutschland hat damals unter diesen Fällen sehr gelitten. Jedoch
konnten die Deutschen dieses Phänomen beseitigen. Man erzählt
momentan in Deutschland über Entführungsfälle, als ob sie
Märchen wären! Die Mitteilung des Dramas lautet also, dass der
Jemen die Entführungsfälle genauso wie Deutschland unbedingt
beseitigen kann. Die letzten Entführungsfälle im Jemen sind eine
Schande und eine große Verletzung des jemenitischen Rufs unter
den Nationen. Sie stoßen gegen die Werte des Islams und die
Traditionen der Araber, die den Gästen eine große Gastlichkeit
zeigen. Die Entführer beleidigen durch diese Taten die
Geschichte unserer Vorfahren und die Herrschaft des Gesetzes.
Wir müssen immer die Tatsache bekräftigen, dass die Jemeniten
gegen die Entführung sind.
[Anmerkung des
Übersetzers: Der
obige Text ist eine wörtliche Übernahme eines Artikels des
jemenitischen Intellektuellen und Poeten Dr. Abdulaziz al-Maqaleh,
der anlässlich der Entführung von
ٍٍStaatsminister
a.D. Hrn. Chrobog
und
Familie im Januar 2006 in der regierungsnahen Zeitung Al-Thawra
erschien.]
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